Lern-Planer

Lerntipps

Hier findest du Arbeitsblätter und Vorlagen, die dir beim Lernen helfen: planen, beobachten, konzentrieren und den Überblick behalten.

Planen

Dein Arbeitsplatz

Checke deinen Schreibtisch: Was brauchst du wirklich – und was lenkt dich ab? Trage ein, was bleiben soll und was wegkann.

Beobachten

Sich beobachten (Unterricht)

Vor, während und nach der Stunde: Wie motiviert bist du, wie oft meldest du dich – und wann wirst du unkonzentriert? So erkennst du Muster.

Konzentration

Konzentration

Zwei kurze Übungen: die Abklopf-Übung (wach & locker) und eine 5-Minuten-Atemübung, um ruhiger und fokussierter zu werden.

Beobachten Planen

Lerntagebuch #1

Ein Bogen für vor und nach dem Lernen: Fächer-Reihenfolge, Lernort, Gefühl, Strategien – und am Ende ein Fazit (was lief gut, wo gab’s Probleme?).

Planen Beobachten

Lerntagebuch #2

Eine klare Tabelle: Am Anfang Ziel & Methoden eintragen – am Ende kurz reflektieren (was half, was hinderte?) und einen Ausblick für die nächste Stunde setzen.

Planen

Lernzeitplan

Wochenübersicht zum Eintragen deiner Zeiten (13:30–19:00). Trage auch wichtige Termine ein – privat und schulisch.

Organisation

Schultasche packen

Kurzinfo & Anleitung: Jeden Tag nach den Hausaufgaben packen, nach Stundenplan gehen, nur das Nötige mitnehmen – plus Checkliste „Das sollte immer dabei sein“.

Organisation Planen

Schulplaner

So nutzt du den Planer sinnvoll: Hausaufgaben sofort eintragen und abhaken, feste Zeiten einplanen, nicht abwarten – und bei Problemen gezielt Hilfe holen.

Strukturieren

Inhalte strukturieren

Schritt-für-Schritt: wichtige Infos finden, Oberbegriffe bilden, sortieren und als Übersicht darstellen (z. B. Mindmap oder Tabelle) – plus Beispiele für Darstellungsformen.

Textarbeit

Texte verdichten

Finde die wichtigsten Infos: vorbereiten, überfliegen (Überschriften/Bilder/Fettgedrucktes) und Unwichtiges durchstreichen oder schwärzen.

Regulation

Wenn etwas nicht klappt – Regulationshilfe

Erkenne das Problem und finde die passende Lösung. Klicke auf ein Problem, um Tipps zu sehen.

Ablenkung: Lärm, Geschwister, Handy lenken mich ab
Feste Lernzeit einführen
Lege eine feste Lernzeit fest. Zu dieser Zeit darf dich niemand stören. Hänge ein Schild an die Tür: „Lernzeit – bitte nicht stören".
Handy weglegen
Lege das Handy in ein anderes Zimmer oder schalte es auf Lautlos. „Aus den Augen, aus dem Sinn" funktioniert wirklich.
Lernort wechseln
Wenn zu Hause zu viel los ist: Bibliothek, ruhiges Zimmer, oder Hausaufgabenbetreuung nutzen.
Keine Lust / Aufschieben: Ich fange einfach nicht an
Babysteps – nur 5 Minuten
Sage dir: „Ich lerne nur 5 Minuten." Danach kannst du aufhören – oder weitermachen. Meistens macht man weiter, wenn man erst mal angefangen hat.
Leichteste Aufgabe zuerst
Starte mit der Aufgabe, die du am sichersten schaffst. Das gibt ein Erfolgserlebnis und macht Lust auf mehr.
Mini-Belohnung einplanen
Überlege dir, was du nach dem Lernen machst. Freie Zeit, Snack, Musik – und dann auch wirklich genießen.
Nervosität: Ich bin vor Klassenarbeiten / Prüfungen nervös
Aufgaben zuerst überfliegen
Lies die Aufgabenstellung erst einmal komplett durch – und gerate nicht gleich in Panik, wenn du etwas nicht sofort weißt. Überblick schafft Ruhe.
Nicht verrücktmachen lassen
Kurz vor der Klassenarbeit aufhören, anderen zuzuhören, die aufzählen, was sie alles gelernt haben. Das verunsichert – und hilft nicht.
Tief einatmen
3× tief ein- und langsam ausatmen. Das beruhigt Körper und Kopf und hilft, ruhiger zu denken.
Plan nicht eingehalten: Ich bin nicht im Zeitplan
Planung überdenken
Überlege, was du nicht geschafft hast und warum. War der Plan zu vollgepackt? Dann Aufgaben auf den nächsten Tag verschieben – das ist okay.
Aufgaben kleiner machen (Babysteps)
Wenn eine Aufgabe zu groß wirkt: zerlege sie in Mini-Schritte. Nicht „Referat schreiben", sondern „Erste Seite des Buchs lesen".
Erledigtes markieren
Hake ab, was du geschafft hast – auch kleine Schritte. Das zeigt dir, dass du doch vorangekommen bist.
Müdigkeit: Ich bin zu erschöpft zum Lernen
Erst Pause, dann lernen
Wenn dein Akku leer ist, bringt Lernen wenig. Mache zuerst eine kurze Erholungspause: Bewegung, frische Luft, Snack, Wasser trinken.
Kurze Aktivierungsübung
Klopfe dich ab (Arme, Beine, Kopfhaut), mache 10 Kniebeugen oder gehe kurz spazieren. Das weckt auf und verbessert die Konzentration.
Verwechslungen: Ich bringe ähnliche Inhalte durcheinander
Ähnliche Fächer nicht hintereinander
Lerne Englisch-Vokabeln und Französisch-Vokabeln nicht direkt nacheinander. Wechsle dazwischen zu einem anderen Fach: z. B. Englisch → Mathe → Französisch.
Unterschiede bewusst herausarbeiten
Schreibe die Unterschiede zwischen ähnlichen Begriffen oder Regeln explizit auf. Ein Vergleich hilft dem Gehirn, sie auseinanderzuhalten.
Verständnisproblem: Ich verstehe das Thema einfach nicht
Anderen erklären (Feynman)
Erkläre das Thema so, als würdest du es einem jüngeren Kind erklären. Wenn du nicht stockst: du hast es verstanden. Wenn doch: genau dort ist die Lücke.
Hilfe holen
Bitte Eltern, Geschwister oder Mitschüler*innen um Hilfe. Auch Erklärvideos (z. B. simpleclub) oder das Buch noch einmal in Ruhe lesen helfen oft.
Problem aufschreiben
Schreibe auf, was genau du nicht verstehst – in einem Satz. Manchmal wird die Frage beim Aufschreiben schon klarer.